Ein vitales Bienenvolk mit Wabenhygiene

Eine wichtige Aufgabe in der Imkerei ist die Wabenhygiene. Leider gibt es immer noch Imker, die dieser Aufgabe kaum Beachtung schenken. Dabei ist es gerade für den Honig wichtig, frisches Wachs zu verwenden, was sich zu guter letzt am Geschmack und der Zufriedenheit des Kunden wiederspiegelt.

Dass die Waben mit der Zeit immer dunkler werden, ist ein normaler Vorgang in der Imkerei. Alles, was die Bienen mit Pollen und Nektar eintragen, sammelt sich in den Waben an. Vor allem fettlösliche Substanzen, wie Pollenöl, gehen teilweise in das Bienenwachs über und können sich dort anreichern. In den Brutzellen lagern sich die Reste der Puppenhaut und Kot ab.

Die geschlüpften Bienen reinigen ihre Behausung. Ablagerungen werden mit Propolis überzogen. Doch mit jedem Brutzyklus häufen sich die Verunreinigungen und die Wabe wird dunkler, bis sie am Ende unansehnlich schwarz wird.

Alte Bienenwabe

Mit der Zeit nimmt auch die Konzentration von Viren und Bakterien in den Waben zu, was zur Folge hat, dass die Bienen sich nicht mehr so gut entwickeln können und es zu einem vermehrten Austrag von kranker Brut kommt.

Deshalb sollte man das Wabenwerk jedes Jahr durch neues Wachs ersetzen.

Wir, in unserer Imkerei legen größten Wert darauf, damit der Honig aus dem laufenden Jahr immer auf frischem Wachs reifen kann, was sich letztendlich im Geschmack wiederspiegelt.

Heller Wabenbau mit Bienen

Jedes Jahr, zu Beginn der Kirschblüte, wird der Honigraum mit neuen vorgeprägten Wachsplatten bestückt. Bei gutem Wetter und einem ausreichenden Nektarangebot, werden die Platten innerhalb einer Woche fertiggebaut und der erste Honig kann eingelagert werden.

Am Ende der Saison, werden die leeren hellen Honigwaben mit den dunklen Waben im Brutraum getauscht. So können wir gewährleisten, dass sich immer frischer Wabenbau im Bienenvolk befindet.

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