Imkerei Diatka

Bienenwachsbarren für Wachstücher und Salben.

Die Arbeiten am Bienenstand sind für dieses Jahr so gut wie beendet. Jetzt kann das gewonnene Wachs gereinigt werden.

Jedes Bienenvolk produziert für den Wabenbau ca. 900 Gramm Wachs im Jahr. Nachdem der dort eingelagerte Honig ausgeschleudert wurde, werden die Bienenwaben mit der Kraft der Sonne ausgeschmolzen.

Doch das gewonnene Wachs hat noch starke Verunreinigungen. Denn durch das Abschmelzen gelangen Pollenreste, Propolis, Puppenhäutchen und tote Bienen mit hinein.

Für den ersten Reinigungsvorgang werden 10kg Bienenwachs bei ca. 70 Grad eingeschmolzen. Die Dauer hierfür beträgt ca. 12 Stunden.

Nachdem das Wachs verflüssigt ist, wird der Inhalt durch ein feines Sieb gegossen. Die groben Verunreinigungen werden zurückgehalten.

Jetzt beginnt die erste Abkühlphase. Um einen schönen Wachsblock ohne Risse zu erhalten, sollte die Abkühlung sehr langsam erfolgen.

Bei dem 2. und 3. Reinigungsvorgang wird das Wachs noch einmal bei 70 Grad eingeschmolzen. Das verflüssigte Wachs – auch „Imkergold“ genannt – wird durch Leinentücher gegossen, weil daran sehr viele Schwebstoffe haften bleiben. Das Wachs ist jetzt so sauber, dass es für die Kerzenherstellung verwendet werden kann. Bild

Beim 4. und letzten Reinigungsgang werden die letzten Fremdstoffe entfernt. Dazu ist es notwendig, das Wachs auf 80 Grad zu erhitzen. Ca. 2 Liter organische Zitronensäure werden hinzu gegeben und eine längere Zeit durchgerührt. Dies hat zur Folge, das sich selbst die feinsten Schwebstoffe an der Säure anheften, und diese sich beim Abkühlvorgang am Boden absetzen.

Nun ist das Bienenwachs so sauber, das es selbst zur Salbenherstellung geeignet ist.

Nach dem erneuten verflüssigen kann es nun für den Kunden in 35 Gramm Barren gegossen werden.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick geben, über die Herstellung der Bienenwachsbarren, wenn Ihr welche benötigt, hier der Link zu meiner Ebay Auktion

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